Spieltherapie ist ein Verfahren, das die spezifische "Sprache" des Kindes, nämlich den Ausdruck im Spiel, berücksichtigt und dies als Medium für einen psychotherapeutischen Prozess nutzt.
Das Wesen der personzentrierten Spieltherapie drückt sich darin aus, dass das Kind den Weg weist und ich ihm vertrauensvoll folge ohne vorher zu wissen, wo diese Reise mich hinführt. Ich sorge dabei für ein günstiges, warmes und angstfreies Klima. Ich unterstütze das Kind bei auftretenden seelischen Schwierigkeiten, indem ich es einfühlend und wertschätzend begleite. So werden Konflikte und traumatische Ereignisse auf der Spielebene inszeniert, wiederholt und verändert, bis das Kind sie begreifen und in einem ihm verständlichen Sinnzusammenhang bringen kann.
Dies führt zu einer neuen „Seinsweise“ im Alltag, indem sich Veränderungen auf den Ebenen des Erlebens, des Körperempfindens und des Verhaltens zeigen.
Begleitende Gespräche mit Eltern sind wichtig und nützlich, weil sie durch die Stärkung ihrer pädagogischen Fähigkeiten und durch Besprechung ihrer eigenen Probleme einen neuen Zugang zum Kind finden können. Der Schwerpunkt liegt jedoch in der Beratung der Kinder. |